rag doll
she's got the smile of an angel, a radiant glow of beauty.. you'd never guess that she goes home every night and stares in the mirror wondering why she isn't good enough.. her friends say she's too good for him. but she knows the truth.

Das Spiel das niemand gewinnt <3



Es ist nicht Hass. Es ist Wut. Die Wut darüber das er das ist was er ist. Das er, er ist. Das er durch mich hindurch sieht. Das er sie anschaut und nicht mich. Das es nicht er ist der neben mir im Bett liegt. Das ich zu feige bin um es zu gestehen. Es ist die unbändige Wut über die Erkenntnis das ich nichts daran ändern kann wer er ist, wer ich bin.
Ich werde nie gut genug für ihn sein.
Harry wacht auf. Und er lächelt mich an. Es sieht so verflucht nett aus. Ich hasse es. Sein lächerliches Helden-Image. Er ist immer lieb. Er versucht mir ständig alles recht zu machen. Und er gibt immer sich selbst du schuld für alles. Das ist so jämmerlich gutherzig das ich ihn dafür hasse.
„Was ist los Gin?“ seine Stimme klingt noch ganz verschlafen. Er reibt sich den schlaf aus den Augen und wirkt dabei merkwürdig schwach und angreifbar.
„Nichts.“
„Es ist immer nichts. Und eigentlich meinst du alles. Warum kannst du nicht ehrlich zu mir sein?!“
„Was soll das jetzt werden?“ frage ich spöttisch. Er hasst es wenn ich so rede, und es ist eine Genugtuung ihn zu kränken. „Versuchst du dich jetzt nebenbei auch noch als Psychiater?“
Er verzieht sein Gesicht.
„Gin ich will dir doch nur helfen. Warum darf ich nicht?“
„Weil es nichts zu helfen gibt.“
„Na schön! Wirklich hervorragend.“
Ich schnaube. Er blickt mich ungläubig an.
„Du bist so verdammt kaltherzig.“
„Wenn du meinst.“ Ich erhebe mich und suche meine Unterwäsche. Mein Slip liegt unter seinem Hemd was ich mir gleich überziehe und dann in Höschen und Hemd aus seinem Zimmer gehe. Ich sehe ihn nicht einmal an und weiß trotzdem das er mich beobachtet. Er ist so verdammt lächerlich.
In meinem Zimmer gehe ich duschen und denke an ihn. In der Großen Halle wird sie wieder an seinem Arm hängen und jedes seiner Worte in sich aufsaugen. Er wird einem Blick zum Gryffindortisch werfen und mich belächeln wie er es immer tut. Dann wird er sie ansehen und sie küssen. Ich werde mich mit essen voll stopfen und keine fünf Minuten später würgend über der Toilette im dritten Stock hängen wie ich es immer tue.
Ich seufze und stelle das Wasser ab. Ich werde mich wieder für ihn herrichten. Alles versuchen um annähernd akzeptabel zu wirken. Die Klamotten sind großteils geklaut. In den Ferien mit  einer Freundin. Einer Muggel, in Muggelläden geklaut.
Es ist Sommer und ich friere. Das liegt daran das ich wenn ich etwas esse nicht viel davon habe. Mein Magen verträgt es nicht mehr. Der Würgereflex ist alltäglich geworden.
Ich trage eine schwarze Röhrenjeans, grüne Pumps und grünes Babydoll.
Es ist Slytheringrün. Für ihn. Und er weiß es. Ich hasse mich für diese Offensichtlichkeit die nur er zu verstehen scheint. Harry zieht nur eine Augenbraue hoch als er mich sieht. Ich lache ihm spöttisch entgegen und gehe alleine zum Frühstück.
Ich begegne Parvati auf dem Flur. Sie ist meine beste Freundin. Oder das was am nächsten dran ist.
„Morgen Kürbis.“ Sagt sie und drückt mir einen Kuss auf die Stirn. Ich hasse diesen Namen. Aber wenn sie es sagt klingt es ok. Sie ist immer irgendwie ok. Auch wenn mich alles nervt.
„Er versucht sich seid neusten als mein Seelenklempner.“ Berichte ich ihr.
Sie sieht mich von der Seite her an.
„Er macht sich sorgen.“
......
„Kürbis, die mach ich mir auch.“ Ich seufze.
„Du weißt doch, verkorkste Menschen sind kaputt, aber sterben tun sie davon nicht.“
Sie wirkt nicht überzeugt.
„Hör zu Vati. Es ist nichts. Es ist... ich weiß es nicht seine Art er ist einfach so lächerlich unbeholfen und so.... so. Er ist schwach.“
„Nur weil du ihn schwach machst. Er kann dir nicht helfen wenn du ihm nicht sagst was mit dir los ist. Niemand kann das.“
„Was ist wenn ich keine Hilfe will?“
„Jeder braucht irgendwann Hilfe Kürbis.“
„Weißt du. Ich bin nicht so krank wie du es immer sagst. Gut vielleicht habe ich ein kleines Problem mit dem Essen und bin in letzter zeit ein wenig gereizt aber das ist nicht das ende der Welt.“
„Du hast mehr als ein kleines Problem mit dem Essen.“
Ich will es nicht hören. Es ist so anstrengend darüber zu reden. Reden ändert ja doch nichts.
Ich lasse sie stehen und renne schon fast. Ich bleibe stehen als ich ihn sehe wie er aus der Halle kommt. Er ist alleine. Er schaut mir an. Mit diesem Blick der mir sagt das ich für eine kurze Zeit in seiner Nähe sein darf. Also folge ich ihm in die Kerker.
Ich halte Abstand falls uns andere Schüler begegnen und gehe kurz nach ihm in einen leeren Klassenraum.
Er schließt die Tür und ich stehe mitten im Raum und fühle mich Taub. Ich höre wie er die Tür verschließt und von hinten an mich heran tritt. Seine Hände sinken auf meine Schultern und fahren die Arme rauf und runter. Er sinkt mit seinen Kopf gegen meinen und ich merke wie er tief einatmet. Die Taubheit bleibt.
„Hmmmm. Ginger.“ Seiner Worte verspotten mich.
„Draco.“ Und ich liefere mich durch dieses eine Wort vollkommen aus. Es klinkt so flehend das ich mich selber lächerlich finde.
„Wo hast du deinen Freund gelassen?“
„Und wo ist deine Freundin?“
Warum wir reden weiß ich nicht. Wir wissen beide was gleich passieren wird. Aber wir reden vorher immer. Es ist immer das selbe Schema. Er ruft. Ich folge. Er bestimmt wann wir reden, wann ich gehe. Es ist immer er.
Er lacht. Sein spöttisches lachen.
„Ginger. Du gehörst nicht zu ihm. Das wissen wir doch beide. Warum vergeudest du deinen Körper an ihm?“
„Zu wem gehöre ich dann?“ Es klingt kläglich Hoffnungsvoll und ich verachte mich für diese Frage.
Er antwortet nicht. Er dreht mich nur um und küsst mich. Er zieht mich aus. Es ist weder sanft noch einfühlsam. Ich lasse alles mit mir geschehen und fange an, an seinem Pullover zu zupfen. Er lacht nur sein spöttisches Lächeln gegen meine Lippen und lässt mich ihm den Pullover über den Kopf ziehen.
Wir stehen mitten im Raum. Er in Jeans ich in Unterwäsche. Er blickt mich an und ich befreie ihn von der Hose. Er hebt mich hoch und ich schlinge meine Beine um sein Becken. Dann trägt er mich zum Pult und ich fühle ihn überall und bemühe mich nicht zu weinen. Ich will nicht das diese Treffen enden. Es ist alles was ich von ihm habe. Draco Malfoy und Ginerva Weasly. Wer hätte das gedacht?
Wir liegen keuchend nebeneinander auf dem Pult.
„Warum ist es nicht mehr?“
Er schnaubt.
„Du weißt das, das alles ist was ich zu geben bereit bin. Beaschwer dich nicht du wusstest es von Anfang an.“
„Es ist nicht mehr genug.“
„Das wird es nie sein.“
„Ich hasse dich.“
„Nein das tust du nicht. Wir beide wissen das.“
„Ich kann das nicht mehr.“
„Du wirst wieder kommen Ginger.“
„Verlass sie.“
„Für dich? Und dann gründen wir eine kleine gücklich Familie und leben glücklich bis an unser Lebensende?!“ Er klingt kalt. Es fröstelt mich.
„Warum darf ich nicht auch einmal das bekommen das ich will?“
„Langsam wird es langweilig Ginger.“
Er klingt genervt also ziehe ich mich an während er raucht. Als ich fertig angezogen bin schaue ich ihn an wie er auf dem Pult sitzt und die Zigarette ausdrückt.
„Komm her.“ Er streckt die Hände nach mir aus und zieht mich zu sich heran bevor er mir eine Strähne aus dem Gesicht streicht.
„Ich brauch dich Heute. Komm noch dem Essen in den Raum der Wünsche.“
Es ist keine Bitte.
„Küss mich.“ Ich tue es und er sieht mir spöttisch nach als ich den Raum verlasse.
Ich gehe zum Unterricht. Verwandlung. McGonagall sieht mich ärgerlich an als ich den Raum betrete.
„Miss Weasly, wie schön das sie es doch noch geschafft haben.“
Die Klasse lacht. Nur Vati schaut mich mitleidig an.
„Wieder überm Klo gehangen?!“ Ertönt es von irgendwo aus dem Raum.
„Ich möchte nach dem Unterricht mit ihnen reden. Setzten sie sich.“
Ich gehe zu Vati.
„Du siehst beschissen aus Kürbis.“
Er ist immer so kalt das ich langsam anfange in mir drinnen kalt zu werden. Es ist alles so taub das ich nichts mehr fühle außer dieser Kälte.
„Ja. Möglich.“
Sie zieht die Augenbrauen zusammen und wirft mir den Rest der Stunde immer wieder Blicke von der Seite her zu.
„Miss Waesly. Ich mache mir langsam sorgen um sie. Und die Gerüchte über ihr Essverhalten...“  
„Es ist alles bestens Professor.“
„Vielleicht sollten sie sich auf der Krankenstation untersuchen lassen?“
„Es ist alles in Ordnung. Wirklich ich schlafe nur nicht sehr gut in letzter Zeit.“
„Na schön. Aber kommen sie nicht mehr zu spät zu meinem Unterricht.“
Damit war ich entlassen.
Zu müde um Snape zu ertragen gehe ich in den Gemeinschaftsraum und schlafe prompt in einem Sessel nahe dem Kamin ein.
Harry weckt mich.
„Gin. Hey Gin aufwachen. Ich hab dich schon überall gesucht.” Und wieder klingt er so lächerlich sanft.
„Es ist aus.“
„Was?“ Er ist aufrichtig entsetzt. Als ob es nicht abzusehen war.
„Das zwischen uns. Es ist aus. Es funktioniert nicht. Das müsstest selbst du bemerkt haben.“
„Weglaufen ist nicht die Lösung Gin.“
„Aber es ist einfach.“
„Ich bin dir nicht genug wert um darum zu kämpfen?“
„Nein.“
„Warum nicht?“
„Weil du du bist. Du bist ein Held. So furchtbar nett. Ich will nichts nettes. Ich will etwas das sich echt anfühlt. Die Welt ist nicht nett.“
„Wer ist es?“
„Wie kommst du drauf?“
„Ich habe recht?“
„Natürlich.“
„Hast du mit ihm geschlafen?“
„Ja.“
„Wann?“
„Schon vor dir.“
„Vor mir? Regelmäßig?“
„Ja.“
„Wie oft?“
„Warum tust du das?“
„Ich muss es wissen.“
„Warum?“
„Sag es einfach. Ist er besser als ich?“ Er schreit fast. Es ist lächerlich verzweifelt.
„Ja.“
„Warum? Wie macht er’s dir? Ist er Härter? Nimmt er dich richtig durch?“
„Ja.“
Er sieht mich an. Ich sehe wie sich eine Träne aus seinen Augen löst.
„Hör auf.“
„Womit?“
„So weich zu sein.“
„Wieso kannst du mich nicht lieben?“
Ich sehe ihn an. Ron und Hermine kommen lachend durch das Portrait. Sie verstummen als sie Harry weinen sehen. Er rennt weg. Wie ein Kleinkind. Ron rennt ihm hinterher. Hermine setzt sich neben mich.
„Was ist passiert?“
„Ich habe ihn verlassen.“
„Warum?“ Sie klingt aufrichtig betroffen.
„Ich betrüge ihn seid über einem Jahr.“
Dann stehe ich auf und gehe. Ich kann sie nicht mehr ertragen. Keinen einzelnen von ihnen.
Ich gehe ich den Raum der Wünsche und starre den Betthimmel an bis sich die Tür öffnet und Draco herein kommt.
„Du hast ihn also verlassen.“
„Offensichtlich.“
„Du weißt das, das nichts ändern wird.“
„Wieso kannst du mich nicht lieben?“ Es ist die selbe frage die Harry mir gestellt hat.
Er antwortet nicht. Er zeiht sich aus und legt sich zu mir.
Ich werde nie eine Antwort bekommen. Ebenso wenig sein Herz. Seine Leben. Weil er, er ist. Weil ich, ich bin. Und dafür hasse ich ihn.


written by anni baby @ fanfiktion.de

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